Photostage für vernünftige Bilder

Nachdem ich hin und her überlegt habe wie ich gute Fotos machen kann, habe ich mich entschlossen eine Photostage zu bauen.

Diese muss folgende Eigenschaften haben:

  • min 1500 mm langes gerades Gleis
  • Gelände am Hang mit ein paar Details (Bäume, Felsen, kurze Trestle)
  • möglichst flacher Boden für Tischaufstellung
  • Holzumrahmung am Boden
  • tauglich als Display im Wohnzimmer
  • stabil genug für schwere Loks

Nachdem ich diese Sachen zusammengetragen habe, habe ich mein 3d Programm angeworfen:

PhotostageConstructionPicture2

PhotostageHolz3
Plan auf der Basis

Material:

  • 1 Bodenplatte 1500mm x 500mm x 10mm (vorhanden – Hornbach)
  • 1 Frontwand 1484mm x 100mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • 2 Stützen 150mm x 100mm
  • 4 Stützen 500mm x 200mm
  • 2 äussere Querwände 300mm x 500mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • 2 innere Querwände 300mm x 484mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • 2 innere Querwände 150mm x 484mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • 1 Rückwand 1484mm x 100mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • 10mm x 10mm Leisten als Verstärkungen (vorhanden – Hornbach)
  • Gorilla Glue Holzkleber (vorhanden – Amazon)
  • Diverse Bäume (vorhanden – RD-Hobby)
  • Schotter 1-4mm Körnung (vorhanden – eBay)
  • Static Gras 6mm und 12mm
  • 2 1500mm Messing Gleis (vorhanden – Thiel)
  • 8mm x 8mm Kiefer/Balsa Holz für Schwellen (vorhanden – Hornbach)
  • Nägel für Schienen (vorhanden – Peco – Internet)
  • Material für Ditchtrestle mittig (vorhanden – Hornbach)
  • 1 Platte für Hintergrundbild 1500mm x 500mm x 8mm (vorhanden – Hornbach)
  • Hintergrundbild auf voller Breite (vorhanden – PosterXXL)
  • 3 Filzplatten 500x500x2mm für die Stellfläche (vorhanden – eBay)
  • Profilleisten für den unteren Rahmen (vorhanden – Hornbach)
  • Holzlasur Nußbaum (vorhanden – Hornbach)
  • Gipsfelsengußformen (vorhanden – RD-Hobby)

Materialbeschaffung ist abgeschlossen und das große Sägen beginnt. Den Plan einer flachen Stage musste ich verwerfen, da eine einfache Platte zu instabil war. Also gibt es doch einen Kasten mit 10cm hohen Seitenwänden.

PhotostageHolz1
Jede Menge Holzleisten gesägt.
PhotostageHolz4
Querteile vorbereitet.

 

PhotostageHolz2
Beste 45€ Anschaffung, die Dekupiersäge!

 

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Stellprobe mit Gleisbett, Schwellen und Trestlebents.

 

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Beklebte Querstreben mit Styrofoam.

 

Stellprobe mit Kastenbasis und Gleis
Stellprobe mit Kastenbasis und Gleis

 

Kasten fertig geklebt und geschraubt
Kasten fertig geklebt und geschraubt

 

Nochmal Stellprobe mit Trestlebents
Nochmal Stellprobe mit Trestlebents

 

Wird fortgesetzt!

Batteriebetrieb im Garten, ein Versuch

Was ist nötig für Batteriebetrieb im Garten?

Erstmal eine Menge Infos und ein paar Leute mit Erfahrung:

Dead Rail Society – No track power, no problem! – Amerikanische Interessengemeinschaft für Batteriebetrieb und Funksteuerung in allen Spuren

Schmalspurtreff – Infoplattform für Schmalspur-Bahnen mit einer Gemeinschaft für Deltang Funk Steuerung in kleiner Spur

Vorbereitung für den Batteriebetrieb:

Die richtigen Akkus:

18650 Lithium Ionen Akku 3,7V 2600mAh Lötfahnen Notebook Akku Selbstbau Lötfahne – geliefert

Ein Ladegerät:

PICHLER Multi Akku Ladegerät 4in1 LiPo P6 4x 80W DeLuxe Combo Alukoffer 320 Watt – geliefert

Eine Testlok:Bachmann_0-4-0_Saddletank

Bachmann Saddletank 0-4-0 Porter Lokomotive in Spur Fn3, 1:20.3,

gekauft via ebay als schon teilweise umgebaute Lok – vorhanden

Kleinkram:

Kabel, LEDs, Kuppler, Kesselfeuer, Servo für Glocke, etc. – alles vorhanden

Eine Steuerung:

Deltang Tx22 Sender und Rx65b-22-6A1-18v-U Empfänger – noch in der Auswahl

Sound:

Muss noch recherchiert werden!

Das Ganze ist als eine Testplattform für Batteriebetrieb gedacht und soll zeigen ob ein Betrieb mit allen Features möglich ist.

 

Wird fortgesetzt!

Digital und optischer Umbau einer Industrial Mogul

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Original Produktfoto

Basis: Bachmann Big Hauler 2-6-0 Industrial Mogul „Colorado Mining #1“

Digital Umbau:

  • ESU Loksound L 4.0 incl. Steckplatine (Soundprojekt: 2-6-0 Mogul von ESU)
  • ESU O Spur gepulster Raucherzeuger
  • 60mm Visaton Lautsprecher
  • 2 5mm warmweiße superhelle LEDs (Scheinwerfer)
  • 1 3mm warmweiße LED (Führerstandbeleuchtung)

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    Jede Menge Teile sind ab!
  • 3 470 Ohm Widerstände (LEDs)
  • Miniaturservo (Glockenbewegung)
  • Massoth Kesselfeuermodul
  • eine Menge Kabel

Optik Umbau:

  • Oldstyle Kobelschornstein
  • Oldstyle Kuhfänger
  • Werkzeugkiste
  • LGB Link & Pin Kuppler
  • Lokführer und Heizer
  • Detail Kleinteile
  • Lackierung

Schritt 1 – Tender zerlegen:

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Tender fertig!
  • Zerlegen des Tenders und entfernen der Soundelektronik und des Minilautsprechers
  • Bestandsaufnahme
  • 2 Leitungen zur Lok für Plus und Minus vom Gleis
  • 2 Leitungen zur Lok für hinteren Scheinwerfer
  • 2 Leitungen zur Lok für den Lautsprecher

Schritt 2 – Tender bearbeiten:

  • Auffräsen der Öffnung unter der Kohleladung für den Lautsprechermagneten
  • Streifenplatine zur Übergabe der Leitungen einbauen
  • Stromanschlüsse zusammenfassen und verlängern zur Platine
  • hinteren Lokscheinwerfer zerlegen und LED einbauen incl. Widerstand
  • Lautsprecher einpassen und verbinden

Schritt 3 – Lok zerlegen und bearbeiten:

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Heilige Sch… ist das ein Durcheinander!
  • Lok zerlegen und entfernen der Platine im Kessel und des Bachmann Rauchgenerators
  • Bestandsaufnahme
  • Entfernen der Rauchkammertür und abbauen der Schalter
  • Demontage des vorderen kurzen Kuhfängers
  • Abfräsen der vorderen Pufferbohle
  • Testanbau des Oldstyle Kuhfängers
  • Aufbohren der Schornsteinhalterung und testen des neuen Schornsteins
  • Abfräsen der alten Halterungen des Bachmann Rauchgenerators
  • Testeinbau des ESU Rauchgenerators
  • Öffnen des Getriebetunnels
  • Verlängerung der Kabel für Stromaufnahme und Impulsgeber
  • Erneuerung der Kabel von der 6-poligen Übergabeplatine vom Tender
  • vorderen Lokscheinwerfer zerlegen und LED einbauen incl. Widerstand

Schritt 4 – Digitaleinbau:

Feuerbüchse3DDruck
3D Modell der Feuerbüchse
  • ESU Rauchgenerator von eigener Platine abschneiden
  • Steckplatine mit den Kabeln verbinden

Schritt 5 – Testlauf

  • Nach etlichen Tests läuft die Lok sehr gut!

Schritt 6 – Zusatzfeatures

  • Führerstandbeleuchtung einbauen
  • Feuerbüchse mit Kohle im 3D-Druck erstellen (weißes PLA, unten zwei Vertiefungen für LEDs)
  • Kesselfeuermodul einbauen (wird nur eingeschoben und ist ohne kleben hinter der Feuertür geklemmt)
  • DCC-Projekt modifizieren für Kesselfeuer und Führerstandsbeleuchtung
  • Längerer 6mm Silikonschlauch für Rauchgenerator war kein Erfolg, Rauchentwicklung miserabel.
Mogul2-6-0nearfinished
Zwischenstand bis jetzt…

To Do:

  • Messingrohr für Rauchgenerator (vorhanden)
  • Servo für Glocke einbauen (vorhanden)
  • DCC-Projekt modifizieren für Servo
  • Drehgestellkupplung auf Tenderkupplung umbauen
  • eventuell Bantaworks Führerstand aus Holz bestellen (Banta Model Works) (bestellt)

Wird fortgesetzt!

Was ist der F Maßstab?

Da die Frage immer wieder entstehen, wenn eine Diskussion über den „großen Maßstab“, die Garteneisenbahn und die Produkte, die von vielen der etablierten Spielzeugeisenbahn-Herstellern wie LGB, USA-Trains, Aristocraft, Piko und die ältere Bachmann „Big Hauler“ Produktlinie hergestellt werden, ausbricht: „Ist F Maßstab nicht dasselbe wie „G“?“, werden wir uns das ganze mal anschauen.

Alle diese Produkte haben eines gemeinsam: sie sind für den Betrieb auf Spur I (eins) Gleis gedacht und das unabhängig vom Maßstab, oder dessen Abwesenheit, den jedes Modell hat.
Weitere wichtige Hersteller wie Accucraft und Bachmann, bieten F Maßstab Produkte an, aber diese werden, wie auch ihre „G“ Maßstab Brüder, auf Spur I betrieben. Der springende Punkt ist hier die Beziehung zwischen Maßstab und Spurweite.

Gartenbahn und Maßstab?

Fast alle Garteneisenbahnen in Nordamerika arbeiten auf #1 Spurweite (45 mm zwischen den Schienen). Viele verschiedene Prototypen und Maßstäbe werden unter diesen „großen Maßstab“ gebaut; aber fast alle haben eines gemeinsam: Sie arbeiten auf der gleichen Spurweite. Maßstab und Spurweite sind tatsächlich zwei unterschiedliche Konzepte. Maßstab bezieht sich auf die proportionale Beziehung zwischen einem gegebenen Modell und dem Original das es beabsichtigt zu repräsentieren. Spur, auf der anderen Seite, bezieht sich auf den Abstand zwischen den Schienen, auf denen unsere Modelle laufen.

Ein Spurweite, Viele Maßstäbe, Viel Verwirrung

Idealerweise werden Modelleisenbahnen in einem bestimmten Maßstab gebaut und sollten auch auf einer Modellspurweite laufen die proportional zum Original ist. Historisch gesehen, als Garteneisenbahnen entwickelt wurden, war dies nicht der Fall. Die Sorge um den Maßstab wurde in der Regel in den Hintergrund gestellt, und die Zweckmäßigkeit einer nahezu universellen Spurweite von 45mm stand im Vordergrund. Das Ergebnis ist eine Durcheinander von Maßstäbem, nicht zusammenpassende Modelle, und Verwirrung und alles rollt auf der gleiche Spur unter dem vagen Begriff des „G „Maßstabes das Gleis hinunter.

Auf vielen Garteneisenbahnen kann man Modelle der amerikanischen Normalspur-Züge (4Fuß 8 inches) direkt neben den „Schmalspur“ Zügen finden, aber auch Europäische Meterspur und sogar Maine 2 Fuß Spurbahnen – alles auf der gleichen 45mm Spurweite. Nicht weniger als sechs verschiedene Maßstäbe (1.32, 1.29, 1.24, 1: 22.5, 1: 20.3 und 1: 13.7) bevölkern die Szene des großen Maßstabes!

Was ist also F und wo führt das hin?

F ist ein Maßstab in dem 15mm einem Fuß entsprechen. Also 1:20.32. Das ergibt eine Normalspurweite von 70.64mm und im Schmalspurbereich Fn3 (3 Fuß Schmalspur) eine Spurweite von 45mm. In Amerika gibt es nur drei große Eisenbahnlinien mit dieser Spurweite von 3 Fuß: Denver & Rio Grande Western, Rio Grande Southern und East Broad Top. Viele Holzfäller und Minenbetreiber nutzten auch diese Spur da sie extrem wirtschaftlich war.

Ich bin wahrlich kein „Nietenzähler“ wenn es um Modelleisenbahn geht, aber zumindest im groben Ganzen sollen meine Modelle sich an Fn3 Maßstab 1:20.3 orientieren. Schmalspur war schon immer eine improvisierte Sache, da viele private Eisenbahnen selbstgebaute Wagen benutzten oder Normalspurwagen umrüsteten. Da ist also Spielraum für Interpretation.

Während sich also meine Denver & Rio Grande Western Loks und Wagen streng an dem Maßstab 1:20.3 orientieren werden, werde ich bei meiner Minen und Holzfäller Operation schamlos alles (von 1:19-1:22.5) benutzen was mir Spass macht und vielleicht sogar einen getrennten Abstecher machen in den Maßstab 1:13.7, was einer 600mm europäischen Schmalspurbahn auf 45mm Spurweite entspricht.

D&RGW Farbgebung

DENVER & RIO GRANDE und RIO GRANDE SOUTHERN LOCOMOTIVES

Black : Alle ausser was unten steht
Russia Iron : Kesselhülle bis 1918, Black oder Olive Green bis Heute
Varnished Wood (Lackiertes Holz): Führerhaus bis 1918, Black bis Heute
Gold : Beschriftung & Trimlinien bis 1918, White oder Aluminum bis Heute
Polished brass (Poliertes Messing): Boilerbänder, Rohre, Sand & Dampfdom Trimlinien

FREIGHT CARS

Bis ca 1920 : Princess Mineral Brown Grundfarbe, White Beschriftung, Black Eisenbeschlagteile
ab 1920 : Boxcar Red Grundfarbe, White Beschriftung an allen Gondolas, Flatcars & Boxcars

CABOOSES

Bis ca 1920 : Indian Red, White Beschriftung, Handläufe, Trittstufen
ab 1920 : Boxcar Red, White Beschriftung, Handläufe, Trittstufen

WORK EQUIPMENT

vor 1940 : Boxcar Red Grundfarbe, White Beschriftung
nach 1940 :  Reefer Gray Grundfarbe, Black Beschriftung, Black Unterboden
Ausnahme :  Ditcher OW : Black Grundfarbe mit White Beschriftung

PASSENGER CARS

vor September 1918 : D&RG Tuscan Red Seiten, dunkle (Black oder Brown) Dachflächen, Gold Beschriftung und Trimlinien
ab 1918 : Pullman Green Seiten, Black Dachflächen, Gold Beschriftung
nach 1950 alle Silverton Züge „Bumblebee“ : Rio Grande Gold (Gelb) Seiten, Black oberes Schriftboard und ein oder zwei Streifen unter den Fenstern, Dulux Gold Beschriftung und Aluminum Dachflächen